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<title>Silphium</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Silphium</span></h1>
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<p><b>Silphium</b>, den Griechen bekannt als <i>Silphion</i> oder <i>Sylphion</i> (<span lang="grc-Grek" class="Grek">σίλφιον</span>), den Römern als <i>Laserpicium</i> und der Saft als <i>Laser</i>, ist eine wahrscheinlich ausgestorbene Gewürz- und Allheilpflanze, die zur <a href="Gattung_(Biologie)" title="Gattung (Biologie)">Gattung</a> der <a href="Steckenkr%C3%A4uter" title="Steckenkräuter">Steckenkräuter</a> (<i>Ferula</i>) in der <a href="Familie_(Biologie)" title="Familie (Biologie)">Familie</a> der <a href="Doldenbl%C3%BCtler" title="Doldenblütler">Doldenblütler</a> gehörte.
</p><p>Silphium wuchs ausschließlich in der Gegend von <a href="Kyrene" title="Kyrene">Kyrene</a>, gelegen in der <a href="Kyrenaika" title="Kyrenaika">Kyrenaika</a>, im heutigen <a href="Libyen" title="Libyen">Libyen</a>. Es war sowohl bei den Griechen als auch bei den Römern begehrt. Die Pflanze ist vermutlich bereits in der <a href="Antike" title="Antike">Antike</a> ausgestorben. <a href="Plinius_der_%C3%84ltere" title="Plinius der Ältere">Plinius der Ältere</a> (<i><a href="Naturalis_historia" title="Naturalis historia">Naturalis historia</a></i> 19,38) nennt die Pflanze Laserpitium und den Saft Laser; zu seiner Zeit war diese berühmteste Pflanze des Altertums schon so selten, dass der Saft mit <a href="Denarius" class="mw-redirect" title="Denarius">Silberdenaren</a> aufgewogen wurde. Im Übrigen stimmen seine Berichte mit denen des <a href="Theophrastos_von_Eresos" title="Theophrastos von Eresos">Theophrast</a> überein. Ein Zweig der Pflanze wurde als fürstliches Geschenk an den Kaiser Nero in Rom geschickt.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bereits in der Antike wurde eine in Armenien und Persien wachsende Pflanze als Ersatz verwendet und oft mit demselben Namen bezeichnet (z.&nbsp;B. bei Dioskurides); bei ihr handelt es sich wahrscheinlich um <a href="Asant" title="Asant">Asant</a> (<i>Ferula assa-foetida</i>), der heute noch als Medizin- und Gewürzpflanze verwendet wird. Eine Publikation aus dem Jahr 2021 argumentiert, dass es sich bei der in der Türkei vorkommenden Pflanzenart <i><a href="Ferula_drudeana" title="Ferula drudeana">Ferula drudeana</a></i> um Silphium handeln könnte.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Benennung und Identifizierung der Pflanze bei den antiken Autoren ist allerdings nicht einheitlich. Bereits Theophrast berichtet, dass es eine Pflanze <i>Magydaris</i> gebe, die von Silphium verschieden sei und Richtung Syrien wachse; diese werde von einigen auch Silphium genannt.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Pedanios_Dioskurides" title="Pedanios Dioskurides">Dioskurides</a> nennt in seiner „De materia medica“ Vorkommen von Silphium aus beiden Regionen, auch wenn er die jeweiligen Pflanzen ihrer Wirkung nach unterscheidet.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Da sein Interesse eher medizinisch als botanisch war, ist es möglich, dass er weniger Wert auf die tatsächlichen Pflanzenarten legte.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Das_ursprüngliche_Silphium"><span id="Das_urspr.C3.BCngliche_Silphium"></span>Das ursprüngliche Silphium</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Vorkommen">Vorkommen</h3></div>
<p>Silphium wuchs ausschließlich in der Kyrenaika. Nach <a href="Herodot" title="Herodot">Herodot</a> lagen die Wuchsorte „… von der Insel <a href="Platea" title="Platea">Platea</a> bis an die Mündung der Syrte.“<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Fast alle antiken Schriftsteller, die diese Gegend beschreiben, erwähnen die Pflanze, die eine große ökonomische Bedeutung gehabt haben muss. Silphium oder Teile davon sind auf allen kyrenäischen Münzen abgebildet. Plinius, Theophrast<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und <a href="Hippokrates_von_Kos" title="Hippokrates von Kos">Hippokrates</a><sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> stimmen darin überein, dass es nicht möglich gewesen sei, die Pflanze zu kultivieren. Hippokrates berichtet von fehlgeschlagenen Versuchen der Kultur in <a href="Ionien" title="Ionien">Ionien</a> und der <a href="Peloponnes" title="Peloponnes">Peloponnes</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Beschreibung">Beschreibung</h3></div>

<p>Laut Plinius besaß die Pflanze zahlreiche starke Wurzeln und einen kräftigen Stängel, der demjenigen des <a href="Riesenfenchel" title="Riesenfenchel">Riesenfenchels</a> ähnelte. Die als „maspetum“ (oder „maspeton“) bezeichneten Blätter ähnelten der Petersilie, sie wurden jedes Jahr abgeworfen. Die Samen waren blattförmig. Dioskurides erwähnt ebenfalls die blattförmig verbreiterten Samen; nach ihm ähneln die Blätter denen der Sellerie. Der Stängel (bei Dioskurides auch die Wurzel) wurde <i>magydaris</i> genannt. Die blattförmig verbreiterten Samen fielen beim Frühaufgang des <a href="Sirius" title="Sirius">Hundssterns</a> – Mitte bis Ende des Sommers – ab. Durch Einschnitte in die Wurzel und den Stängel wurde ein Saft gewonnen, der eingedickt und haltbar gemacht gehandelt wurde.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Es wird auch eine andere in Libyen wachsende Magydaris genannt; die Wurzel ist der des Silphion ähnlich, aber weniger dick, dabei scharf und locker und ohne Saft. Sie leistet dasselbe wie das Silphion.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Identität_der_Pflanze"><span id="Identit.C3.A4t_der_Pflanze"></span>Identität der Pflanze</h3></div>
<p>Die Identität des antiken Silphium ist bis heute nicht zweifelsfrei geklärt. Mangels archäologischer Funde ist ein direkter Vergleich zwischen Silphium und bekannten Pflanzenarten bislang nicht möglich, und die Beschreibungen der antiken Autoren sind für eine sichere botanische Zuordnung zu vage. Da die antiken Autoren die weiter verbreiteten und häufigen Ferula-Arten kannten und beschrieben, erscheint eine Identität mit einer von ihnen unwahrscheinlich. Einige Autoren vertreten die Ansicht, dass es sich um eine ausgestorbene Art handelt, da heute keine mit den antiken Beschreibungen übereinstimmende Art in Libyen mehr vorkommt und die meisten vorgeschlagenen Kandidaten ausgeschlossen werden konnten.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> 2021 wurde die These aufgestellt, dass es sich bei Silphium um <i><a href="Ferula_drudeana" title="Ferula drudeana">Ferula drudeana</a></i> gehandelt haben könnte.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Verwendung_und_Wirkung">Verwendung und Wirkung</h3></div>
<p>Wenn krankes Vieh Silphium fraß, sei es entweder sofort gesundet oder, in seltenen Fällen, gestorben. Griechen und Römer verwendeten vor allem den Saft des Silphium (Laser)<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> als Arzneimittel und <a href="Antidot" title="Antidot">Antidot</a>. Äußerlich angewendet erwärmte er angeblich frosterstarrte Glieder, getrunken linderte er Sehnenkrankheiten. Er wurde auch verwendet, um die <a href="Menstruation" title="Menstruation">Menstruation</a> zu fördern, Vergiftungen zu kurieren, Hühneraugen zu entfernen oder Epilepsie zu heilen. Silphium galt zudem als <a href="Empf%C3%A4ngnisverh%C3%BCtung" title="Empfängnisverhütung">Verhütungsmittel</a>. Aus diesem Zusammenhang erklären sich wohl die Erwähnungen des Silphiums in einem erotischen Kontext wie etwa dem Liebesgedicht Nr. 7 des römischen Dichters <a href="Catull" title="Catull">Catull</a>. Der fragt sich, wie viele Küsse er wohl mit seiner Lesbia ausgetauscht haben mag; und er antwortet: “So viele wohl, wie Kyrenes Silphiumküste Sandkörner hat.” Die Wirkung als Verhütungsmittel geht allerdings aus den Quellen nicht zweifelsfrei hervor und wird von einigen Autoren bestritten.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Bedeutung">Bedeutung</h3></div>
<p>Die Nachfrage nach Silphium stieg in römischer Zeit. Plinius berichtet, dass unter dem <a href="Consulat" class="mw-redirect" title="Consulat">Konsulat</a> des <a href="Gaius_Valerius_Flaccus_(Konsul_93_v._Chr.)" title="Gaius Valerius Flaccus (Konsul 93 v. Chr.)">Gaius Valerius</a> und <a href="Marcus_Herennius_(Konsul_93_v._Chr.)" title="Marcus Herennius (Konsul 93 v. Chr.)">Marcus Herennius</a> im Jahre 93&nbsp;v.&nbsp;Chr. auf Kosten des römischen Staates 30 Pfund Silphium nach Rom gebracht wurden. Zu Beginn des <a href="R%C3%B6mische_B%C3%BCrgerkriege#Bürgerkrieg_zwischen_Caesar_und_Pompeius" title="Römische Bürgerkriege">Bürgerkrieges</a> ließ ihm zufolge Julius Caesar neben Gold und Silber auch 1500 Pfund Silphium aus der Schatzkammer holen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Verschwinden">Verschwinden</h3></div>
<p>Zum <a href="Aussterben" title="Aussterben">Verschwinden</a> des Silphium um etwa 50&nbsp;n.&nbsp;Chr. berichtet Plinius, die Vorkommen seien zugrunde gegangen, weil die Wuchsorte der Pflanze im Übermaß als Viehweide genutzt worden wären, was einen höheren Ertrag aus dem Land ermöglicht hätte. Eine unglaubwürdige Notiz bei <a href="Strabon" title="Strabon">Strabon</a> berichtet davon, die Pflanze wäre beinahe zugrunde gegangen, weil neidische Nomaden bei einem Einfall nach Cyrene versucht hätten, alle Wurzeln zu zerstören.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Eine Beteiligung von Übernutzung oder Klimaänderung am Aussterben ist denkbar, aber nicht belegt. Nicht wenige Forscher sind auch der Ansicht, dass Silphion um das Jahr 400 noch in größerem Umfange angebaut worden ist. Hauptquelle dafür ist ein Bericht des Bischofs <a href="Synesios_von_Kyrene" title="Synesios von Kyrene">Synesios von Kyrene</a> (gestorben vor 415).<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Zahlreiche Afrikaforscher des 19. und frühen 20. Jahrhunderts meinen, die Pflanze in Nordafrika gefunden zu haben. <a href="Gerhard_Rohlfs_(Afrikaforscher)" title="Gerhard Rohlfs (Afrikaforscher)">Gerhard Rohlfs</a> in seinen <i>Routen in Cyrenaica im Sommer 1869</i> beschreibt unter anderem folgendes:
</p>
<dl><dd>„<a href="Barke_(Libyen)" title="Barke (Libyen)">Barka</a> bietet heute noch dieselben Producte wie einige Jahrhunderte vor und nach Christi Geburt. Aber die dichten Olivenwälder zeigen jetzt nur verwilderte Bäume, die Feigen sind nicht mehr fruchttragend, die <a href="Johannisbrotbaum" title="Johannisbrotbaum">Johannisbrotbäume</a> werfen ihre Schoten unbenutzt zur Erde, und das wohlduftende Holz des <a href="Thyia" title="Thyia">Thyia</a>-Baumes wird nicht mehr verarbeitet zu den zierlichen Weintischchen, an denen der Philosoph Aristippos seinen Schülern die Lehren ertheilte: sich weder um die Vergangenheit noch Zukunft zu bekümmern, sich nur mit den Reizen zu beschäftigen, die der Augenblick bietet: das Leben mit Rosen zu umwinden und von diesen nur den Duft einsaugen, ohne je die Dornen zu berühren. Nur eine Pflanze, und gerade die, welche zur Zeit des Unterganges von <a href="Pentapolis_(Kyrenaika)" title="Pentapolis (Kyrenaika)">Pentapolitanien</a> ausgerottet wurde, das Silphium, jetzt von den Bewohnern Drias genannt, blüht wieder überall auf den Stellen, wo es in der Glanzperiode der Römerherrschaft heimisch war, und wenn heute Drias denselben Preis hätte bei uns, wie früher, würde allein deswegen Barka ein reiches Land sein.“<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></dd></dl>
<p>Die von Rohlfs gefundene Art ist (nach dem von ihm angegebenen arabischen Namen) möglicherweise <i><a href="Thapsia_garganica" class="mw-redirect" title="Thapsia garganica">Thapsia garganica</a></i> (Sterzelkraut, Garganische Purgierdolde.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>) gewesen.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Andere Angaben setzen z.&nbsp;B. auch <i><a href="Prangos_ferulacea" title="Prangos ferulacea">Prangos ferulacea</a></i> mit dem antiken Silphium gleich.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Ersatzpflanzen">Ersatzpflanzen</h2></div>
<p>Mit dem Verschwinden des begehrten Silphiums wurde eine andere Pflanze in den Handel gebracht, die eine ähnliche Wirkung besessen haben soll, dem echten Silphium gegenüber aber als minderwertig galt. Diese, als „medisches“ oder „persisches“ Silphion bezeichnete Pflanze war mit hoher Wahrscheinlichkeit <a href="Asant" title="Asant">Asant</a> (<i>Ferula assa-foetida</i>), der heute noch in Persien verbreitet ist (die Pflanze wurde über die Provinz Syrien eingeführt und hieß danach gelegentlich auch syrisch; ein Vorkommen im heutigen Syrien ist unwahrscheinlich). Plinius nennt als Wuchsorte Medien, Persien und Armenien. Dieses Silphium wurde ihm zufolge zudem mit <a href="Gummi" title="Gummi">Gummi</a>, dem Gummi des Serapionskrauts (<i>sacopenium</i>) und <a href="Ackerbohne" title="Ackerbohne">Bohnenmehl</a> verfälscht. Neben Asant kommen wohl auch andere Ferula-Arten<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> in Frage, etwa <i>Ferula foetida</i>.
</p><p>Für den letztendlichen Beweis, um welche Pflanze es sich tatsächlich handelte, bräuchte man jedoch einen archäologischen Fund von Silphium.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur_und_Quellen">Literatur und Quellen</h2></div>
<ul><li><a href="Plinius_der_%C3%84ltere" title="Plinius der Ältere">C. Plinius Secundus</a>: <i><a href="Naturalis_historia" title="Naturalis historia">Naturalis historia</a>.</i> Bücher 19 und 22.</li>
<li>August Steier: <i>Silphion.</i> In: <i><a href="Paulys_Realencyclop%C3%A4die_der_classischen_Altertumswissenschaft" title="Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft">Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft</a></i> (RE). Band III A,1, Stuttgart 1927, Sp.&nbsp;103–114.</li>
<li>Michael Peretz: <i>Silphium: The Wonder Drug from Cyrenaica.</i> In: <i>Pharmaceutical Historian.</i> Band 35, 2005, S. 45–47, <a class="external mw-magiclink-pmid" rel="nofollow" href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16402495?dopt=Abstract">PMID 16402495</a>.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Plinius der Ältere: <i>Naturalis historia.</i> Buch 19, Kap. 15.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Taras Grescoe, Alice Zoo, Nirupa Rao, George Selley: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.nationalgeographic.com/history/article/miracle-plant-eaten-extinction-2000-years-ago-silphion"><i>This miracle plant was eaten into extinction 2,000 years ago—or was it?</i></a> In: <i>National Geographic.</i> 22.&nbsp;September 2022,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 4.&nbsp;April 2023</span> (englisch).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ASilphium&amp;rft.title=This+miracle+plant+was+eaten+into+extinction+2%2C000+years+ago%E2%80%94or+was+it%3F&amp;rft.description=This+miracle+plant+was+eaten+into+extinction+2%2C000+years+ago%E2%80%94or+was+it%3F&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.nationalgeographic.com%2Fhistory%2Farticle%2Fmiracle-plant-eaten-extinction-2000-years-ago-silphion&amp;rft.creator=Taras+Grescoe%2C+Alice+Zoo%2C+Nirupa+Rao%2C+George+Selley&amp;rft.date=2022-09-22&amp;rft.language=en">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Theophrast: <i>Historia plantarum.</i> Buch 6, Abschnitt 3, 7</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Pedanius Dioskurides: <i>De materia medica.</i> Buch 3. <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.pharmawiki.ch/materiamedica/index.php?page=Buch_III#84%20%2894%29.%20Silphion">(Übersetzung online)</a></span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Valentina Asciutti: <i>The Silphium plant: analysis of ancient sources.</i> Masters thesis. Durham University 2004. <a rel="nofollow" class="external text" href="https://etheses.dur.ac.uk/3166/">(download)</a></span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Herodot: <i><a href="Historien_des_Herodot" title="Historien des Herodot">Historien</a>.</i> Buch IV, 168 (Beschreibung Libyens)</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Theophrast: <i>Naturgeschichte der Gewächse.</i></span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text"><i><a href="Corpus_Hippocraticum" title="Corpus Hippocraticum">Corpus Hippocraticum</a> De morbis.</i> 4</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Miski, Mahmut: <cite class="lang" lang="en" dir="auto" style="font-style:italic">Next Chapter in the Legend of Silphion: Preliminary Morphological, Chemical, Biological and Pharmacological Evaluations, Initial Conservation Studies, and Reassessment of the Regional Extinction Event</cite>. In: <cite class="lang" lang="en" dir="auto" style="font-style:italic">Plants</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>10</span>, <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>1</span>, 2021, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>102<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>ff</span>., <a href="Digital_Object_Identifier" title="Digital Object Identifier">doi</a>:<span class="uri-handle" style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://doi.org/10.3390/plants10010102">10.3390/plants10010102</a></span> (englisch).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Silphium&amp;rft.atitle=Next+Chapter+in+the+Legend+of+Silphion%3A+Preliminary+Morphological%2C+Chemical%2C+Biological+and+Pharmacological+Evaluations%2C+Initial+Conservation+Studies%2C+and+Reassessment+of+the+Regional+Extinction+Event&amp;rft.au=Miski%2C+Mahmut&amp;rft.date=2021&amp;rft.doi=10.3390%2Fplants10010102&amp;rft.genre=journal&amp;rft.issue=1&amp;rft.jtitle=Plants&amp;rft.pages=102ff&amp;rft.volume=10" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Arzneimittellehre des Dioskurides <a rel="nofollow" class="external text" href="https://buecher.heilpflanzen-welt.de/Dioskurides-Arzneimittellehre/318.htm">Dioskurides 3/84</a></span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Monika Kiehn: <i>Silphion revisited.</i> In: <i>Medicinal Plant Conservation.</i> (Newsletter of the Medicinal Plant Specialist Group of the IUCN Species Survival Commission) Band 13, 2007, S. 4–7.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Ken Parejko: <i>Pliny the Elder's Silphium: First Recorded Species Extinction.</i> In: <i>Conservation Biology.</i> Band 17, Nr. 3, 2003, S. 925–927. <a href="https://doi.org/10.1046/j.1523-1739.2003.02067.x" class="extiw external" title="doi:10.1046/j.1523-1739.2003.02067.x">doi:10.1046/j.1523-1739.2003.02067.x</a></span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.nationalgeographic.com/history/article/miracle-plant-eaten-extinction-2000-years-ago-silphion">Artikel</a> auf <a href="National_Geographic" title="National Geographic">National Geographic</a>, abgerufen am 17. März 2023 (englisch)</span>
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<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">M. Miski: <i>Next Chapter in the Legend of Silphion: Preliminary Morphological, Chemical, Biological and Pharmacological Evaluations, Initial Conservation Studies, and Reassessment of the Regional Extinction Event.</i> In: <i>Plants.</i> Band 10, Nummer 1, Januar 2021, S.&nbsp;, <a href="Digital_Object_Identifier" title="Digital Object Identifier">doi</a>:<span class="uri-handle" style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://doi.org/10.3390/plants10010102">10.3390/plants10010102</a></span>, <a class="external mw-magiclink-pmid" rel="nofollow" href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/33418989?dopt=Abstract">PMID 33418989</a>, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7825337/">PMC&nbsp;7825337</a> (freier Volltext).</span>
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<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. auch <a href="Otto_Be%C3%9Fler" title="Otto Beßler">Otto Beßler</a>: <i>Prinzipien der Drogenkunde im Mittelalter. Aussage und Inhalt des Circa instans und Mainzer Gart.</i> Mathematisch-naturwissenschaftliche Habilitationsschrift, Halle an der Saale 1959, S. 159 („Asafetida – dufels dreck, ... Lasar, Selvium, Silvasilvium […] opium squinancium“).</span>
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<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text">Strabon: <i>Geographika.</i> Buch 17, Kapitel 3, Sektion 22.</span>
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<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text">Wilhelm Capelle: <i>Theophrast in Kyrene?</i> (mit Exkurs zum Schicksal der Silphiumplantagen). In: <i><a href="Rheinisches_Museum_f%C3%BCr_Philologie" title="Rheinisches Museum für Philologie">Rheinisches Museum für Philologie</a>.</i> 7, 1954, S. 169–189. (Exkurs ab S. 185) <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.rhm.uni-koeln.de/097/Capelle.pdf">(pdf)</a></span>
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<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Page:Zeitschrift_der_Gesellschaft_f%C3%BCr_Erdkunde_zu_Berlin_V_371.jpg" class="extiw external" title="s:Page:Zeitschrift der Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin V 371.jpg">Zeitschrift der Gesellschaft für Erdkunde in Wikisource</a></span>
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<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Gerhard_Rohlfs%E2%80%99_Routen_in_Cyrenaica_im_Sommer_1869" class="extiw external" title="s:Gerhard Rohlfs’ Routen in Cyrenaica im Sommer 1869">Routen in Cyrenaika im Sommer 1869 in Wikisource</a></span>
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<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text">Volker Zimmermann: <i>Die Heidelberger Arzneibücher Ysack Leujs. Beiträge jüdischer Ärzte zur Heilkunde des Mittelalters.</i> Franz Steiner, Stuttgart 2018, ISBN 978-3-515-12174-3, S. 62.</span>
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<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text">Antonino De Natale, Antonino Pollio: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.ethnobiomed.com/content/8/1/4">A forgotten collection: the Libyan ethnobotanical exhibits (1912–14) by A. Trotter at the Museum O. Comes at the University Federico II in Naples, Italy</a>.</i> In: <i><a href="Journal_of_Ethnobiology_and_Ethnomedicine" title="Journal of Ethnobiology and Ethnomedicine">Journal of Ethnobiology and Ethnomedicine</a>.</i> 8, 2012, S. 4.</span>
</li>
<li id="cite_note-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-22">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. <a href="Otto_Be%C3%9Fler" title="Otto Beßler">Otto Beßler</a>: <i>Prinzipien der Drogenkunde im Mittelalter. Aussage und Inhalt des Circa instans und Mainzer Gart.</i> Mathematisch-naturwissenschaftliche Habilitationsschrift, Halle an der Saale 1959, S. 159 (dort „Lasar“, „Selvium“ und „Silvasilvium“ als Synonyma zu <i>Asafetida</i>).</span>
</li>
</ol>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Silphium_(ancient_plant)?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Silphium (ancient plant)</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://gernot-katzers-spice-pages.com/germ/Silphion.html">Gernot Katzers Gewürzseiten – Silphion</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://ancient-coins.com/resourcedetail.asp?rsc=8">ancient-coins</a> (englisch)</li></ul></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
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